Vernissage

Die Aussteller

Objekte

Stefan Link

Bildhauer

Die Ausstellung ist geöffnet vom 16.3. bis 30.3. mit den Zeiten:
Mo, Di. Do., Fr. 9.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch geschlossen
Sa. 9.00-16.00 Uhr
So. 10.00-17.00 Uhr

Katja Barinsky

Grafik und Malerei

Stefan Links Kunst ist durch ihren Variantenreichtum und ihre Vielseitigkeit schwer unter einem singulären Begriff einzuordnen. Einige Werke bilden die Wirklichkeit ganz realistisch und detailgetreu ab und faszinieren durch das handwerkliche Können, wie z.B. die geschnitzten Kleider. Daneben gibt es stark abstrakte Werke ebenso wie Arbeiten aus Schwemmhölzern. Sein Ansatz ist oft humorvoll, manches erschließt sich erst nach längerer Betrachtung. Vielen Motiven liegt die Natur zu Grunde, die in unterschiedlichster Weise aufgegriffen und begriffen wird. Dabei wird deutlich, dass Natur für ihn nicht nur etwas Äußeres ist, sondern dass er hat dazu eine tiefe innere Verbindung hat. Ihre Formen und ihre Gestalt sind ihm das wichtigste künstlerische Vorbild.
Wer aber seine Holzschnitte und seine anderen grafischen Werke kennt, kann leicht die anderen Vorbilder in der klassischen Moderne erkennen: Hauptsächlich wäre da der Surrealismus von Max Ernst zu nennen. Es gibt noch eine Reihe anderer Künstler, auf deren Arbeit seine Werke aufbauen, allerdings nie um diese zu kopieren. Stefan Links Arbeiten sind eine stete Weiterentwicklung dieser Vorbilder und überzeugen durch ihre Originalität und die Faszination des noch nie Gesehenen.
Seit 1984 ist das Naabtal Stefan Links Heimat. Zuerst lebte er in Nittendorf, dann in Penk, von 1991-1999 war er auf dem Berghof bei Pielenhofen, bevor er nach Kallmünz zog, wo er heute noch lebt.
Seine Wächter-Figuren auf dem Burgberg, die dort seit 2015 stehen, sind weithin als Arbeiten des ortsansässigen Künstlers bekannt.

Ausgangspunkt der Bilder ist die Komposition, die mit freier Geste direkt auf dem Untergrund festgelegt wird. Nach und nach entwickeln sich dann aus der abstrakten Komposition heraus Gestalten und Beziehungen, die das sinntragende Moment des Bildes ausmachen.
Teilweise entwickeln sich die Figuren und Gegenstände spontan aus der Gestalt eines kompositorischen Elementes heraus, teilweise greift die Malerin bewusst sinngebend oder eigentlich „deutend“ ins Bildgeschehen ein. So entsteht ein Dialog zwischen Malerin und Bild. Beide beeinflussen sich gegenseitig. Dem Unbewussten wird in diesem Prozess Raum gegeben, psychische Fragmente manifestieren sich im Bild.
Besonders die Technik der Acrylmalerei ermöglicht diese Vorgehensweise. Die schnell trocknenden Farben werden in vielen Schichten übereinander aufgetragen, so dass dichtere und transparentere, pastöse und aquarellierte Bildelemente entstehen.

Die Inhalte der Bilder stehen in Bezug zu der erlebbaren Welt. Mit einem gewissen Automatismus zeigen sich innere Realitäten und wiedererkennbare Situationen. Menschliche und menschenähnliche Gestalten, Situationen, Landschaften können vor den Bildern erinnert werden, wobei ein weiter Interpretationsspielraum den Betrachter einbezieht: Die Bedeutung entsteht im Auge des Betrachters.

Die Erfahrungen aus der Malerei wurden von der Künstlerin in eine neue experimentelle Druckgraphik eingebracht. Außerdem gibt es Flachglaswerke, bei denen Katja Barinsky die Spontanität und Freiheit der Leinwandmalerei zu wiederholen trachtet, was sich unter Missachtung einiger handwerklicher Prinzipien gut realisieren lässt.

Seit 1999 unterrichtet Katja Barinsky an Bayerischen Realschulen die Fächer Kunsterziehung, Werken, Technisches Zeichnen und Deutsch. Seit 2010 ist sie in Obertraubling bei Regensburg verstärkt in der Lehrerausbildung tätig. Neben der psychologischen Grundbildung der Referendare liegt ihr vor allem die Ausbildung der Kunstlehrer als „lehrende Künstler“ am Herzen.

Vita

Stefan Link
Am Graben 22, 93183 Kallmünz, Tel:09473-908308
e-mail: eslink@web.de, www:stefanlink-bildhauer.de

Lebenslauf:
1956 in Nagold/Schwarzwald geboren
1977-80 Holzbildhauerschule München, Gesellenprüfung
1980-83 Studium Kunstgeschichte und Philosophie in Regensburg
seit 1984 freiberuflich tätig als Bildhauer und Restaurator
seit 1997 Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler (BBK)
seit 2001 verschiedene Lehrtätigkeiten
2002 Künstleraufenthalt mit Ausstellung in Prag
2008 Künstleraufenthalt Klenova/Tschechien
2014 Künstleraufenthalt in Veliko Turnovo/ Bulgarien

Kunst im öffentlichen Raum, Symposien (Auswahl)
1998 Brücken“ internationales Bildhauersymposium Furth im Wald
1999 „Grenzgänger“ internationales Bildhauersymposium in Arnbruck/Bayer. Wald
2000 Bildhauersymposium im Regensburger Hafen
2003 „Kunst im Wald“, Kallmünz bei Regensburg
2004 internationales Bildhauersymposium im Hausruck/Österreich
2006 internationales Bildhauersymposium auf der Insel Mainau:“Sportler“
Grenzübergreifende Gartenschau Marktredwitz:“Der Blick ins Fremde Land“
2007 „Wald“ internationales Symposium Waldmünchen : „Wald Aufräumen“
2010 Bildhauersymposium in Seßlach bei Coburg: Station Pilgerweg
Preis beim Bildhauersymposium in Rheda-Wiedenbrück mit „Waldgeister“
2011 Coburg Holzart XV
Spreewaldatelier in Lübbenau/ Spreewald
2012 internationales Bildhauersymposium in St. Blasien, Schwarzwald
2013 Landesgartenschau Tirschenreuth: „Aus dem Rahmen springen“, Ankauf
2015 Ankauf „Wächter“ Skulptur auf dem Burgberg, Kallmünz
„Flussgeister“ Internationales Bildhauersymposium Vilseck
2017 Osterode : Teilnahme beim Festival Kunstdenkmal
2018 Internationales Bildhauersymposium in St.Blasien, Scharzwald

Vita

Lebt und arbeitet seit 2007 in ihrem Atelier in Zeiler, Gemeinde Nittendorf, Am Hölzl 1
Homepage: www.katja-barinsky.de

1970 geboren in Regensburg
1980 bis 1989 Albrecht Altdorfer Gymnasium, Regensburg
1989 bis 1994 Studium Kunsterziehung und Germanistik; Universität Regensburg
1994 bis 1995 Studium Kunstgeschichte und Philosophie; Universität Regensburg
1995 bis 1996 Studium Psychologie; Universität Regensburg
1997 bis 1999 Referendariat für das Lehramt an Realschulen
1999 bis 2011 Lehrerin für Kunst und Deutsch
Seit 2011 Seminarlehrkraft für Kunst und Psychologie

Ausstellungen / öffentliche Ankäufe

1994 bis 1996 verschiedene Gemeinschaftsausstellungen im Raum Regensburg
1996 erste Einzelausstellung: Stadtbücherei Regensburg
Seit 1997 jährlich verschiedene Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen, zumeist in der Region
2000 Ankauf des Bildes ,,Nachts im Kinderzimmer“ durch die Bayerische Staatsgemäldesammlung
2003 Ankauf des Bildes ,,Lampenfieber“ durch die Bayerische Staatsgemäldesammlung
2004 Beteiligung an der Großen Kunstausstellung im Haus der Kunst München
2008 Ankauf des Gemäldes ,,Sehnsucht“ durch die Pinakothek der Moderne
2009 Jahresschau des Kunst- und Gewerbevereins Regensburg: Kunstpreis für die interessanteste Arbeit der Ausstellung in der Altersgruppe unter 40 Jahren
2015 Ankauf zweier Malereien durch den Bezirk der Oberpfalz für das Oberpfälzer Künstlerhaus, Ausstellung, Künsltergespäch
„Artist in residence“ im Bild-Werk Frauenau
2016 Kursleitertätigkeit im Bild-Werk Frauenau
2017 Ankauf des Gemäldes ,,Halbwelt“ durch die Pinakothek der Moderne